W. A. Mozart Requiem d-Moll KV 626
Liebhaber von Mozarts Geistlicher Musik wird jene Aufführung locken, die ausschließlich Mozarts Requiem (KV 626) gilt. Am 4. und 11. August 2007 um 20:00 Uhr musizieren in der Karlskirche zu Wien Solisten, Chor & Orchester der Salzburger Konzertgesellschaft unter der Leitung von Konstantin Hiller.
Wolfgang Amadeus Mozart erhielt im Sommer 1791 den Auftrag zur Komposition und schrieb dieses Requiem in der ihm noch verbleibenden kurzen Lebensspanne, verstärkt beeinträchtigt durch eine fortschreitende Krankheit, bis zu seinem Tod nieder, wobei das Requiem Fragment blieb.
Im Gegensatz zur Öffentlichkeit, die an seinem Sterben kaum Anteil nahm, hatte sich der Komponist selbst bis zur allerletzten Minute musikalisch mit seinem eigenen, erwarteten Tod beschäftigt. In seinem Requiem finden sich die Phasen von Aufbegehren, Furcht, Hoffnung und Erlösung, die Mozart dabei durchlaufen hat, bevor er - noch vor Vollendung seines Werkes - starb.
Franz Xaver Süßmayr, zuvor Schüler Mozarts, hat das Requiem anschließend nach Angaben und Aufzeichnungen seines toten Lehrmeisters vervollständigt.