Der Salzburger Geiger Benjamin Schmid, in Klassik und Jazz gleichermaßen virtuos, und die Pianistin Sabina Hank, die sich im Jazz eine große internationale Reputation erworben hat, sind quasi Stammgäste im Programm des Salzburger Jazz-Herbstes. Im ersten Teil dieses Konzertes kommt „Wings“ von Friedrich Gulda zur Aufführung, ein Konzertstück für Solovioline und Kammerorchester sowie Rhythmusgruppe. Ferner ist die Sabina Hank-Komposition „Three Songs For An Abandoned Angel“ zu hören. Mit von der Partie ist die Camerata Salzburg. Im zweiten Teil gibt es Improvisationen über Themen von Friedrich Gulda und Sabina Hank. Es spielt das Sabina Hank Trio feat. Benjamin Schmid. Der gebürtige Wiener Benjamin Schmid, der heute in Salzburg lebt, betreibt „Jazz und Improvisation auf ebenso hohem Niveau und mit gleicher Integrität“ (Zitat Yehudi Menuhin). Schmid war einige Male Solopartner von Stephane Grapelli. 1980 machte ein Konzert von Grappelli bei Jazzfestival Burghausen einen unvergesslichen Eindruck auf den damals 12-jährigen Benjamin Schmid. Fünf Jahre nach dieser ersten Begegnung erhielt er beim „Concours Menuhin“ in Paris den ersten Preis für „Improvisation und Jazz“ vom Juryvorsitzenden Grappelli zuerkannt. Und 1994, drei Jahre vor dem Tod des genialen Jazzgeigers, eröffneten die beiden gemeinsam in der Felsenreitschule die Salzburger Festspiele. Schmid musizierte u.a. mit den Jazzmusikern Didier Lockwood, den Gebrüdern Muthspiel, Ray Anderson und Mark Feldman. Eines seiner frühen Idole war Jean-Luc Ponty.